Klaus Bittermann, 1952 geboren, wuchs in der fränkischen Kleinod- und Bratwurstmetropole Kulmbach auf, wurde der Schule verwiesen, wollte aber sowieso weg, wanderte nach Nürnberg aus und kam vom Regen in die Traufe. Abgebrochenes Philosophie-, Soziologie und Politologie-Studium in Erlangen. Seit 1981 in Berlin, trieb sich zunächst in der Hausbesetzerbewegung herum, verlegte sich später auf den Verlag und aufs Schreiben. Betrieb den »Club der letzten Gerechten«, in den er in möglichst unregelmäßigen Abständen Autoren und Freunde zum Vortrag bat. Herausgeber von inzwischen 29 Anthologien und Beiträger für selbige. Schreibt Woche für Woche in der jungen Welt die »Blutgrätsche«, die Wahrheit über den Bundesligaspieltag und kolumniert außerdem »Das Who‘s who peinlicher Personen«.
Buchveröffentlichungen:
• »Das Sterben der Phantome. Verbrechen und Öffentlichkeit«, Berlin 1988.
• »Geisterfahrer der Einheit. Kommentare zur Wiedervereinigungskrise«, Berlin – Amsterdam 1995.
• »Strandgut der Geschichte. Siebzehn Entführungen«, München 2001.
• »Noch alle Schweine im Rennen? Prolegomena einer Kritik des ganz schön harten Lebens«, Mainz 2001.
• »Wie Walser einmal Deutschland verlassen wollte. Glossen über Querdenker de Luxe und andere Würstchen«, Berlin 2005.
• »Der Aufstand der Kuscheltiere. Eine Räuber- und Pistolengeschichte«, Kinderbuch, illustriert von Rudi Hurzlmeier, Zweitausendeins, Frankfurt 2007.
• Veröffentlichte außerdem unter dem Pseudonym Artur Cravan drei Berlin-Krimis mit dem Protagonisten Marc Einstein: »Tod in der Schonzeit«; »Endstation Berlin«; »Der tödliche Bluff«.
• Hörbuch: »Sieben Abschweifungen über Hunter S. Thompson«, Berlin 2006
No comments »