Archiv für den Monat: September 2018

Die Wahrheit über den 6. Spieltag

BVB Boss Watzke geht das alles zu schnell, wie er nach dem Spiel seiner Mannschaft in Leverkusen zu Protokoll gab. Erst würde gesagt, dass die Mannschaft ja nicht gerade prickelnden Fußball spielen würde und nun wäre auf einmal alles ganz anders. Aber nicht für Watzke ist es ein unerklärliches Rätsel, warum die Mannschaft plötzlich einen fast sensationell zu nennenden Fußball spielt. In Leverkusen lag sie bis zur 68. Minute 2:0 zurück und nur noch unverbesserliche Optimisten glaubten an eine Wende. In der ersten Halbzeit jedenfalls versuchte man aus einer gesicherten Abwehr heraus zu spielen, was nicht ganz einfach war, weil die Viererkette neu formiert worden war und Diallo für Schmelzer spielte, Hakimi wie schon gegen Nürnberg auf der rechten Seite, und zwar so, dass es für Pisczcek schwer werden dürfte auf Dauer seinen Platz zu verteidigen. Aber diese Spielweise fruchtete nicht viel, denn nach einem Glückschuss von Weisser und nach einem Chaos im Dortmunder Strafraum stand es 2:0 und was viel schlimmer war, Leverkusen kombinierte auch viel besser und schien besser in den Zweikämpfen zu sein. Aber dann plötzlich platzte der Knoten, und zwar genau mit der Einwechslung von Sancho für Pulisic. Der wurde gleich von Bürki angespielt, und dann ging es Pingpong mit Reus und mit rasender Geschwindigkeit bis zum Leverkusener Strafraum, wo Reus Volley den Anschlusstreffer erzielte, ein wunderschönes Tor. Nur zwei Minuten später dann der Ausgleich. Leverkusen erzielte zwar noch einen Pfostentreffer, und es könnte sogar sein, dass das der Knackpunkt war, denn danach war die Luft raus und die jungen Wilden des BVB überrollten Leverkusen, weil sie unbedingt gewinnen wollten, und das klappte dann ja auch. Das 4:2 in der letzten Sekunde der Nachspielzeit war nur noch das i-Tüpfelchen. Und plötzlich ist Dortmund Tabellenführer, weil Bayern in Berlin eine unverhoffte Schwäche zeigte. Im Gegensatz zum merkwürdigen Remis gegen Augsburg, wo man verschwenderisch mit den Chancen umgegangen war, war die Niederlage gegen Hertha nicht ganz unverdient, nicht nur weil Boateng völlig unnötig einen Elfer produzierte, sondern weil sie es nicht verstanden, die in der 2. Halbzeit sich einigelnde Hertha irgendwie in Verlegenheit zu bringen. Und auch Bremen, die Hertha besiegt hatte, musste sich in einem rasanten, völlig offenen Spiel in Stuttgart mit 2:1 geschlagen geben, obwohl Stuttgarts Torhüter Zieler einen Einwurf seines Mannschaftskollegen sich selber sehenswert ins Tor bugsierte, ein Treffer, der wahrscheinlich bald als peinlichstes Tor des Monats auf Youtube zu sehen sein wird. Die Bundesliga ist mal wieder eine einzige Lotterie. Auf keine Mannschaft ist wirklich Verlass, und bei keinem Sieg kann man davon ausgehen, dass er irgendetwas zu bedeuten hat. Wenn der BVB im nächsten Ligaspiel zu Hause auf Augsburg trifft, heißt das noch lange nicht, dass der muntere Torreigen weiter gehen wird. Dann werden die Karten neu gemischt und man darf wieder rätseln, ob die Sache ein gutes Ende finden wird oder doch die schlimme Normlität wieder Einzug hält.

Die Wahrheit über den 5. Spieltag

Mit einer im Vergleich zum letzten Spiel in Hoffenheim auf fünf Positionen veränderten Startelf und mit drei Spielern, die bislang nur Kurzeinsätze zu verzeichnen hatten, trat der BVB gegen den Club aus Nürnberg an, und siehe da, es wurde gut, denn niemand, der die letzten Begegnungen gesehen hatte, konnte sich ernsthaft Hoffnung machen auf ein so rasantes Spiel, wie es die Dortmunder diesmal ablieferten. Weil die zumeist jugendlichen Spieler des BVB Lust hatten, immer weiter zu machen und nicht automatisch nach einem 2:0 auf Ergebnishalten umschalteten, deshalb hieß es am Ende gleich 7:0. Eine regelrechte Gala, ein Spielwitz und eine Kombinationsfreude, die man schon lange nicht mehr so gesehen hat beim BVB und die gepaart waren mit Effektivität im Abschluss. Zagadou war mehr als nur ein Ersatz für den rotgesperrten Diallo und er empfahl sich ebenso wie Hakimi, der sein Saisondebut auf der rechten Außenbahn gab als Ersatz für Piszczek. Die Leihgabe von Real Madrid war schnell und schoss mit einer Abgebrühtheit und Routine das 3:0, die man sonst selten sieht bei einem 18jährigen. Natürlich hatten die Nürnberger spätestens nach dem 3. Gegentor in der 49. Minute keine Lust mehr, denn obwohl sie ja als Aufsteiger bisher keine schlechte Bilanz aufweisen, wurden ihnen nun ziemlich heftig die Grenzen aufgezeigt, denn in keiner Phase des Spiels hatten sie irgendwie einen Zugriff, und es hatte nichts genützt, dass sie einen Fünferriegel vor dem Tor aufgebaut hatten. Und nachdem ihnen schließlich die Vergeblichkeit vor Augen geführt wurde, auch nur einen Treffer zu erzielen, fielen die Tore für den BVB wie reife Früchte vom Baum. Sogar der Innenverteidiger Akanji betätigte sich als Stürmer im gegnerischen Strafraum und schoß ein Tor, ebenso wie Hakimi und am Ende sogar der eingewechselte Weigl, der sonst auch nicht gerade als gefährlicher Torjäger gilt. Bruun-Larsen, der sich mit dem zweifachen Torschützen Reus blind verstand, muss noch hervorgehoben werden, denn er erzielte mit einem wundervollen Lupfer das 1:0, so dass der verletzte Alcacer überhaupt nicht vermisst wurde. Ob wegen dieser glanzvollen Vorstellung der Knoten geplatzt ist, ist kaum anzunehmen, denn im nächsten Spiel kann Dortmund schon wieder den öden Fußball der letzten Spiele zeigen, aber immerhin gibt es Hoffnung, dass in der Wundertüte eben auch manchmal so ein tolles Spiel dabei ist, und wenn das ein wenig häufiger der Fall ist als in der letzten Saison, kann man ja auch schon froh sein. Platz für Götze scheint da jedenfalls nicht mehr zu sein, denn auch diesmal stand er nicht mal im Kader. Dafür hat sein Bruder Felix den 1:1-Ausgleichstreffer der Augsburger in München erzielt, der den Bayern schwer im Magen liegt, dabei brauchen sie sich gar keine Sorgen machen, denn es lag einfach nur an der sensationell schlechten Chancenverwertung und nicht daran, dass Kovac zu viel rotiert hätte. Und Schalke gelingt das Kunststück als Vizemeister auch das 5. Bundesligaspiel in Folge zu verlieren. Diesmal immerhin nur knapp mit 1:0 in Freiburg, aber das war auch nicht so unverdient, jedenfalls kann man nicht behaupten, Freiburg hätte so viel Glück gehabt wie Augsburg. Und Werder erwies sich im Spitzenduell gegen Hertha als die bessere Mannschaft, die verdient 3:1 gewann und die Berliner wieder auf Normalmaß zusammenschrumpfen ließ, was nicht zuletzt an den Ex-Dortmunder Sahin lag.

Die Wahrheit über den 4. Spieltag

Nach der mehr als mäßigen Vorstellung des BVB gegen Brügge in der CL, die nur durch einen glücklichen Abpraller für die Dortmunder entschieden wurde, aber ansonsten sehr an die unseligen Spiele gegen Nikosia in der letzten Saison erinnerte, die immerhin der Grund waren für den radikalen Umbau der Mannschaft, knüpften die Dortmunder in Hoffenheim an ihrer unterirdischen Leistung nahtlos an. Schon werden die ersten Zweifel geäußert, ob Favre der richtige Trainer sei, denn so einfallslos spielen zu lassen, sollte auch anderen gelingen. Favre setzte Götze auf die Tribüne, weil dessen Leistung gegen Brügge eher unauffällig war. Aber dieser Logik zufolge hätte Favre die gesamte Mannschaft auf die Tribüne schicken müssen, aber Favre setzt lieber auf seinen Zögling aus Gladbacher Zeiten Dahoud, dessen Pässe aber die Präzision vermissen lassen, der in manchen Situationen einfach zu langsam ist und der, statt das Spiel zu öffnen und zu beschleunigen, den Ball lieber selber nach vorne schleppt. Aber das ist nur die auffälligste Randnotiz, denn bei fast allen Dortmundern könnte man sich ähnlich fragen, warum sie auf dem Platz standen. Hoffenheim war nach einem kurzen Feuerwerk der Dortmunder zu Beginn der Partie in allen Belangen überlegen und daran änderte sich auch nach der Pause nichts, wo man vielleicht die Spielweise neu justieren hätte können. Der BVB hatte zweifellos Glück, da sind sich die Experten alle einig, denn Hoffenheim spielte nicht nur überlegen, sie hatten auch etliche Großchancen, als Bittencourt allein vor Bürki auftauchte oder Beldodil in der Nachspielzeit zwei Meter vor dem Tor nicht traf. Der BVB hatte es nicht verdient, einen Punkt mitzunehmen, weil sie einfach die schlechtere Mannschaft war. Aber gleichzeitig wurde der BVB massiv vom Schiedsrichter benachteiligt, denn Pulisic wurde in der Anfangsphase klar gefoult, und zwar auf der Strafraumlinie, und man weiß nicht, warum es den Videobeweis gibt, wenn man den Schiedsrichter einfach weiterspielen lässt, denn in der Wiederholung der Szene konnte kein Zweifel mehr an dem Foul bestehen. Und dass schließlich Diallo vom Platz gestellt wurde, weil er als letzter Mann Kramaric angeblich zu Fall brachte, war nach näherer Sichtung der Szene ein Witz, denn es handelte sich um einen Zweikampf, in dem Diallo den Ball zum Torwart zurückköpfte, bevor sich Kramaric zu Boden fallen ließ. Eine »harte Entscheidung«, hieß es, aber es war keine harte, sondern eine falsche Entscheidung. Und schließlich hatte Hoffenheim auch noch Glück, denn das 1:0 durch Joelinton kam nur zustande, weil der Brasilianer beim Schuss ausrutschte und erst dadurch dem Ball die richtige Richtung gab. Und auch außerhalb des Spielfelds endete die Partie mit einem miesen Remis, denn das Eigentor durch Hopp, der als zartfühlender Mäzen seine guten Taten für den Fußball nicht genügend gewürdigt sah und beleidigt von Schmähgesängen gegen 30 BVB-Fans Strafanzeige gestellt hatte, glichen die Südtribünen-Fans mit einem Banner aus, auf dem stand: »Hasta la vista, Hopp« mit Hopps Konterfei in einer Zielscheibe, was ebenso einfallslos wie geistlos ist, aber auch gleichzeitig zeigt, auf welchem Niveau im Fußball Auseinandersetzungen stattfinden. Aber es passt zum trüben Erscheinungsbild, das die Dortmunder z.Z. abgeben, die in dieser Form gegen die meisten Bundesligateams keine Chance haben dürften, nicht mal gegen den Club, gegen den es am Mittwoch geht und der gegen Hannover 2:0 gewann.

Die Wahrheit über den 3. Spieltag

Diesmal gab es einige sehr schöne und überraschende Ergebnisse und vor allem, man brauchte dazu nur die letzten zwanzig Minuten zu gucken, weil es erst ganz am Schluss spannend wurde. Vorher war es häufig sehr sehr öde, wie z.B. in der Begegnung Wolfsburg gegen Hertha, also so, wie man das bei diesen beiden Mannschaften erwartet, bei denen man auch nie weiß, wem man die Daumen halten soll. Zweimal ging Hertha in Führung. Erst in der 87. Minute glichen die Wolfsburger nach einem stümperhaften Foul eines Herthaners aus. In der 91. Minute legte Hertha wieder vor mit einem schönen Freistoß von Duda unter der hochspringenden Mauer hindurch. Schon rumpelstilzte Dardai an der Außenlinie entlang, als in der 93. Minute Mehmedi nach einer Flanke elegant durch Jarsteins Beine den Ausgleich schaffte. Bei diesem Spiel hätten also sogar die letzten sieben Minuten genügt und man hätte nichts verpasst. Bei der Begegnung Gladbach gegen Schalke war es ähnlich. Die Statistik war ausgeglichen, aber Gladbach machte die Tore, bevor Schalke in der 94. Minute noch der Anschlusstreffer zum 2:1 schaffte. Jetzt stehen sie nach drei Spieltagen ohne einen Punkt da, was für einen Vize-Meister ein bisschen wenig ist, aber dennoch ist Tedesco auf seine Mannschaft »stolz«. Fragt sich nur worauf. Und schließlich erkämpfte sich die Fortuna gegen Hoffenheim ebenfalls in der Schlussphase drei Punkte. Erst in der 86. Minute gelang den Hoffenheimern nach einem stümperhaften Abwehrverhalten der Düsseldorfer der Ausgleich, aber nur zwei Minuten später rammte der Hoffenheimer Vogt seinen Gegenspieler im Strafraum um und verursachte einen Elfer, den Lukebakio sicher verwandelte. Und auch in Mainz fielen die Treffer zum 2:1-Sieg der Mainzer gegen Augsburg erst in den letzten zehn Minuten. Was sagt uns das? Dass die Mannschaften zunächst auf Sparflamme spielen, weil es reicht, wenn sie in den letzten Minuten auf die Tube drücken. Das allerdings ist ein Glücksspiel, denn es reicht manchmal eben nicht, in der 92. in Führung zu gehen, weil man in der 94. immer noch den Ausgleich kriegen kann. Für den Zuschauer hingegen bedeutet es, man kann achtzig Minuten des Spiels mit sinnvolleren Dingen verbringen. Favre lässt Götze auch weiterhin auf der Bank und 40 Millionen Fußballexperten machen sich Sorgen um das Sorgenkind. Ist er vielleicht zu langsam? Fehlt ihm die Dynamik? Niemand weiß es. Aber in Dortmund ist er nicht das einzige Sorgenkind, denn auch für Kagawa und Guerreiro wird es eng, wenn sie wieder zur Verfügung stehen. Immerhin durfte zum ersten Mal Paco Alcacer für 25 Minuten ran und traf prompt nach einer einstudierten Ecke, allerdings unter tätiger Mithilfe eines Frankfurters, der den Ball unhaltbar abfälschte. Übrigens auch in der 88. Minute. Immerhin ließen die Dortmunder der Eintracht wenig Möglichkeiten. Dass ihr dennoch ein Tor gelang, war eine Mischung aus Zufall und Glück. Dass Dortmund sich durch den zwischenzeitlichen Ausgleich nicht verunsichern ließ, ist vielleicht das Positive an der zumindest in der Offensive noch wahnsinnig jungen Mannschaft. In der Abwehrkette setzt Favre auf Erfahrung, und irgendwie scheint es zu klappen, auch wenn der Glanz eines Aubameyangs und eines Dembele noch lange fehlen wird, denn ob Sancho und Bruun Larsen sie ersetzen können, kann man noch nicht sagen. Und wenn es so wäre, könnte man sicher sein, dass sie schnell wieder weg wären.

Die Wahrheit über den 2. Spieltag

Bereits nach dem 2. Spieltag hat man das Gefühl von business as usual, denn Bayern siegt auch diesmal wieder ohne Probleme. Stuttgart kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus, oder wollte das erst gar nicht, um die Niederlage nicht noch höher als bloß 3:0 ausfallen zu fallen, und diesmal benötigten die Bayern nicht mal eine Schwalbe von Ribéry, um das Spiel zu drehen. Beim 0:0 in Hannover zeigte der BVB vor allem, dass man noch weit entfernt ist von einer Form, mit der man den Bayern gefährlich werden könnte. Die Dortmunder waren in den Zweikämpfen nicht präsent genug und verloren zu schnell wieder den Ball. So sah die Diagnose von Lucien Favre aus, und da könnte man noch einiges hinzufügen, denn die Dortmunder spielten nicht präzise und ließen sich durch das hohe Anlaufen der Hannoveraner unter Druck setzen. Wenn aber eine Mannschaft die andere schon in deren Hälfte beharkt, dann sollte eine Mannschaft mit dem Anspruch des BVB in der Lage sein, die sich bietenden Räume zu nutzen, wozu es aber eines Spielmachers bedarf, der mehr zustande bringt als Dahoud, der zwar fleißig läuft, aber viel zu selten einen entscheidenden Pass zustande bringt. Dennoch hätte der BVB das Spiel gewinnen müssen, aber Reus vergab zwei hunderprozentige Chancen. Hannover spielte hingegen an seinem Limit, ohne sich auch nur eine einzige erwähnenswerte Chance zu erspielen. Zumindest hat der BVB begriffen, dass es nicht mehr auf Ballbesitz allein ankommt, d.h. die Innenverteidiger spielten nicht mehr wie in der letzten unglückseligen Saison hinten den Ball hin und her, sondern Diallo und Akanji spielten häufig auch steil, aber es gibt im Dortmunder Spiel einfach noch zu viele Missverständisse, er knarzt im Spielaufbau, und das ist auch nicht verwunderlich, ist Favre doch mit der nicht ganz leichten Aufgabe konfrontiert, jede Menge neue Spieler zu integrieren, während die Bayern sich auf den alten eingespielten Kader verlassen können. Die Überraschungen dieses Spieltags spielten sich in anderen Stadien ab. Wolfsburg gewann bei den hoch favorisierten Leverkusenern mit 3:1 und machte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, wieder an die letzte Saison anknüpfen zu wollen. Die VW-Wölfe spielten auf Augenhöhe und hielten auch in Phasen dagegen, als Leverkusen überlegen war. Jetzt muss Heiko Herrlich mit seiner Mannschaft beim nächsten Spiel zu den Bayern und wird dann seine 3. Niederlage kassieren. Dann allerdings wird die Sache schon etwas unangenehmer. Nach Frankfurt ist der verlorene Sohn Kevin Trapp zurückgekehrt, nachdem er in Paris nur noch geringe Chancen hatte, das Tor zu hüten. Sein Einstand gegen Bremen war jedoch nicht sehr erfreulich, denn in einem hart umkämpften Spiel gewannen die Werderaner in der 96. Minute durch ein Freistoßtor von Rashica. Dabei musste die Eintracht eine Stunde lang in Unterzahl spielen, weil der Linksverteidiger Willems seine Nerven nicht im Griff hatte und seinem Gegner so offenkundig ins Gesicht schlug, dass nicht mal ein Videobeweis nötig war, woran man sehen kann, dass man trotz der drei Punkte, die man Freiburg holte, nervös ist, denn auch bei der Eintracht ist der Umbruch riesig, während die Bremer sich mit Sahin verstärkt haben und mit ihm zusätzliche Spielstärke gewinnen dürften, während in Dortmund der ehemalige Bremer Delany im Mittelfeld die Bälle erobern soll. Die Frage ist: Wer profitiert mehr davon?